Trend Großhandel

Wie wird sich der Großhandel entwickeln? Wir glauben, dass in ca. 5 bis 7 Jahren der Kunde nicht mehr akzeptieren wird, sich die Produkte in der Großhandelsausstellung nur anzuschauen und nicht kaufen zu können. Es dauert dem Kunden einfach zu lange auf das Angebot vom Handwerker zu warten. Hier wird es sicher großen Gesprächsbedarf zwischen dem Großhandel und Handwerker geben, um zu schauen, wie man sich hier zusammentun kann. Die GC-Gruppe mit „Elements“ macht das derzeit schon richtig gut und ist da den anderen ca. 1 bis 2 Jahre voraus.  

 

Was sicher eine Herausforderung für die Zukunft darstellt, sind die Handelsmarken. Diese werden immer mehr Platz einnehmen, da hier der Großhandel und der Handwerker das gleiche Interesse haben. Die Handelsmarken sind kaum im Internet zu finden und somit ist es für den Endkunden auch schwer die Preise zu vergleichen. Die vorrangigen Marken, wie z. B. „Hansgrohe“ oder „Dornbracht“, müssen überlegen, wie sie sich in der schönen neuen Warenwelt positionieren. Einen ersten Weg hierzu sehen wir bei dem Konzept von Villeroy & Boch mit dem Handwerker zusammen in Lübeck,  wo die Marke versucht sich mit eigenen Ausstellungen zu präsentieren. Wir glauben ganz fest daran, dass so etwas in den nächsten Jahren kein Einzelfall bleibt, sondern dass hier Weiterentwicklungen entstehen. Viele Marken werden auch schauen, wie sie sich in dem Bereich der Ausstellungen bei den Handwerkern präsentieren können. Den ausstellungsaktiven Handwerkern empfehlen wir auf jeden Fall auf Marke zu setzen und mit der Marke zu kooperieren.